so, Mahlzeit.
wird aber auch Zeit, dass sich hier mal wieder was tut, so langsam nervt mich der Anblick der Startseite mit dem letzten, immer gleichen (und zudem noch fachfremden) Artikel selbst. Außerdem habe ich noch haufenweise Fotos auf meiner Platte, die (mittlerweile lauthals) nach Veröffentlichung schreien (und es zudem (zumindest teilweise) auch verdient haben). Desweiteren sind die letzten drei Spiele der vergangenen Saison meinerseits noch immer vollkommen unkommentiert. Nun mag der ein oder andere einwenden, die Partien seien so langsam wenn nicht schon verjährt, so zumindest doch verwocht und Berichte diesbezüglich seien mittlerweile demzufolge mehr oder weniger obsolet, aber erstens habe ich in der Zeit, in der die Ereignise noch aktuell waren, wenig Gelegenheit zu fußballerischen Formulierungsversuchen gefunden, zweitens brauch’ ich nen Grund, um die Bilder trotzdem noch zu posten (und die wollen in ein paar wenigen Zeilen verpackt sein) und drittens könnte man so gesehen ohnehin überlegen, ob Ausformulierungen von ausführlichen und dabei keinesfalls unparteiischen Beobachtungen verschiedener, (wenn man’s nüchtern betrachtet) relativ belangloser Kreisliga-Partien nicht vielleicht sowieso weitgehend zweckfrei und somit obsol…Halt! Falsche Richtung
28. Spieltag, Heimspiel gegen den TSV Amshausen II. Mit Kaiserwetter belohnte das Stadion Dreesgen diejenigen Kreisligasympathisanten, die am Sonntag vor (mittlerweile) elf Wochen dem Gastspiel der zweiten Mannschaft des TSV Amshausen beim SV Gadderbaum beiwohnten.
Barfuß und mit Kaltgetränk am Spielfeldrand (schon ein Zustand nahe an Perfektion, oder?) konnte der interessierte Beobachter zwei vergleichsweise starke Mannschaften bei ihren Versuchen, ein gutes Fußballspiel zu inszenieren, beobachten. Selbige egalisierten sich dabei die meiste Zeit über gegenseitig (also selbige Mannschaften, nicht selbige Beobachter), wodurch die Partie zwar nicht unbedingt dem populären Verständnis von “attraktivem Fußball” entsprach, aber durchaus interessant anzusehen war. (Bitte nicht als Kritik verstehen. Die populäre Vorstellung von attraktivem Fußball hat offensichtlich viel mit haufenweise Torchancen – ergo mit eklatant vielen und katastrophalen Fehlern auf der jeweils anderen Seite – zu tun.)
Die Gadderbäumlinge traten wie schon des Öfteren in einem 4-4-2-System an, diesmal mal wieder mit einer Raute im Mittelfeld. Im Vergleich zu vorhrigen Auftriten des SVG mit jenem System, schien diesmal eine andere (mir persönlich in Gadderbaum so noch nicht untergekommene) Variante intendiert (naja, vermutlich ist sie mir sogar schon mehrfach untergekommen und nur nicht aufgefallen): bei eigenem Ballbesitz streckte sich die Raute, bzw. versuchte vielmehr enger, schmaler zu stehen (respektive sich zu bewegen), so dass den Außenverteidigern Platz geboten wurde, zwecks Offensiv-Potential-Steigerung das Mittelfeld zu überholen. (Eine Variante, die bei Hupe vermutlich auf wenig Gegenliebe gestossen sein dürfte, nehme ich mal an.) Die Aufstellung hab ich nicht mehr im Kopf, möchte mal annehmen die üblichen elf Freunde. Weiß nicht mehr, welcher Mercimek den 10er gegeben hat, ansonsten dürften es wohl Sepp, Hupe, Max, Robert, Simon, Dammi, Luschi, Phil, Sinan und Robin gewesen sein (Angaben ohne Gewähr, Beschwerden über eventuelle Unkorrektheiten bitte direkt an die Beschwerdeabteilung).
Letztgenannter (Robin) brachte die Gadderbäumlinge mit einem strammen Schuss von der Sechzehnerkante – in meinen Augen etwas unplatziert und vielleicht nicht ganz unhaltbar – mit 1:0 in Führung. Nur wenig später bot sich wiederum Robin die Gelegenheit den Vorsprung auszubauen und seinen zweiten Treffer in diesem Spiel zu erzielen, jedoch drosch er das Leder im Anschluss an einen Eckstoss nur ans und nicht ins Gehäuse. Noch vor der Pause glich der Gast aus Amshausen aus. Einem der Gästestürmer gelang es, den zuständigen Innenverteidiger zu überlaufen, einen intelligent gespielten Pass aus dem Mittelfeld aufzunehmen, sich bis fast auf die Torlinie durchzusetzen und von dort aus spitzestem Winkel und kürzester Distanz einzunetzen.
Der TSV startete besser als der Gastgeber in die zweite Hälfte, übernahm zunächst das Spielgeschehen und war eine Zeit lang am Drücker, ohne jedoch die finale Konsequenz (=Tor) zu demonstrieren. Insgesamt wurde das Spiel im zweiten Durchgang zu einer recht zerfahrenen Partie. Gute, durchdachte Spielzüge über mehrere Stationen wurden auf beiden Seiten immer seltener, der Ballbesitz wechselte meist bereits im Mittelfeld. Möchte mal (positiv) unterstellen, dass selbiges eher Resultat guter Raumaufteilung und vernünftiger Arbeit gegen den Ball beider Manschaften war (hüstel), und nicht Folge mangelnder Offensivbemühungen… (Anmerkung des Setzers: Gott, was für eine anbiedernde Schleimerei.)
Dem Führungstreffer am nächsten kamen die Amshauser (~hausener? ~häuser?… die Kicker aus Amshausen), einem der ihren entfleuchte schon ein Jubelschrei, als Sepp in allerletzter Sekunde mit einer überraschenden und unerwartet behänden Bewegung dem einschussbereiten Gästekicker die Pille doch noch abteicheln konnte. Im weiteren Verlauf des Matches erarbeitete sich der SVG nach und nach wieder mehr Spielanteile und konnte die Partie ausgeglichen gestalten, ohne jedoch den Ball mit der gewünschten (gewohnten) Souveränität zu kontrollieren. Selbiges veranlasste den Trainer der Heimmannschaft innerhalb einer Unmutsäußerung hochphilosophisches Gedankengut zum besten zu geben, in dem er die vermeintliche Abhängigkeit der Zeit von der Welt in Frage stellte und den Gedanken aufwarf, ob nicht die Welt an sich ihrerseits vielmehr nur in Abhängigkeit von der Zeit existiere (existieren könne) und eben nicht andersrum. Alles in allem ein hochkomplexes Gedankenkonstrukt, dem man durchaus mit (geistigem) Gewinn die ein oder andere ruhige Minute widmen kann (O-Ton besagter Unmutsäußerung: “Der hat doch alle Welt der Zeit!”). Klare Torchancen blieben bis zum Abpfiff Mangelware und so endete der Wettstreit der beiden Teams mit einem (im Endeffekt wohl leistungsgerechten) Remis.
Vorletzter Spieltag, auswärts in Steinhagen (Kunstrasen) gegen die II.Mannschaft der Spvgg.
Kurz nach der Halbzeitpause erreicht die Redaktion bei erneut strahlendem Sonnenschein den Kunstrasenplatz am Cronsbachstadion und verschafft sich einen Überblick. Der SVG spielt mit Fänger (nicht Sepp), Hupe und Simon (AV’s), Max und Robert (IV’s), Dammi, Luschi, Holle, Philipp, Robin und Sinan (Richtigkeit auf jeden Fall äußerst fraglich, ist lange her). In welchem System gespielt wurde, weiß ich nicht mehr. Wenn ich mich recht entsinne, war das zu dem Zeitpunkt (~55.Minute) aber anhand der Bewegungen der Spieler auf dem grünen Geläuf auch nicht meh auszumachen, war vermutlich (naheliegenderweise) irgendwas ziwschen 4-4-2 und 4-3-3.
Das nächste, was nachhaltig auffiel (und bedauerlicherweise auch nicht zu ignorieren war), war der nennenwirihnmal Trainer des gastgebenden Teams und sein (in meinen Augen untragbares) Verhalten. Sie sind selten, aber es gibt Momente in denen leuchtet mir der Sinn von Coaching-Zonen ein. Noch seltener sind Momente, in denen ich sie mir auch in der Kreisliga wünschen würde. An jenem Sonntag war so einer. Die komplette Außenlinie auf und ab stampfend – wenn nicht ohnehin im Feld stehend – verunglimpfte besagter Übungsleiter reienweise Gästespieler, unterstellte dem Schiedsrichter permanent Inkompetenz (jede, aber auch wirklich jede einzelne Entscheidung des Unparteiischen war in seinen Augen falsch, unabhängi davon, ob der Pfiff für oder gegen sein Team erfolgte) und gebärdete sich allgemein so, als ob ihm selbst basalste gesellschaftliche Grundkonventionen für Interaktion zwischen verschiedenen menschlichen Individuen vollkomen fremd sein. Nun ist auch mir bewusst, dass Fußball nur Spiegel seiner Gesellschaft ist, und sich demzufolge wie in der Gesellschaft folglich auch im Fußball Typen mit differentem Kultiviertheits- oder wenigstens Zivilisiertheitsgrad tummeln und ich nicht bei jedem Charakter, der mir begegnet, Kant’sche Umgangsformen vorraussetzen kann (und auch gar nicht will), dass die durch den Fußball gespiegelte Geselsschaft aber doch immer noch so mies ist, dass dem Gegenüber überhaupt kein Respekt (mehr) geschuldet werden muss, hatte ich schon fast vergessen. Gut das es Fußball gibt.^^
Die von Steinhagener Seite (denen das Gebahren ihres eigenen Übungsleiters offensichtlich – wie der Versuch einer Erklärung/Entschuldigung beweißt – ebenfalls unangenehm bis peinlich war) angebotene Erklärung – Nervosität und Überreiztheit als Folge der Tabellenstuation mit möglichem Aufstieg – scheint mir wenig plausibel. Zweifellos können Drucksituation und Nervosität Hemmschwellen senken und Verhaltensweisen hervorbringen, derer man sich in Normalsituationen schämen würde, das aber die Möglichkeit, von der vorletzten in die vorvorletzte Kreisklasse aufzusteigen, eine derartige Extremsituation darstellt, die das vollkommene Verwerfen von grundlegenden Konventionen des humanen Zusammenlebens, wie bspw. das Respektieren des Gegenüber als (gleichrangiges) menschliches Lebewesen, legitimiert, halte ich für wenig glaubhaft. Naja, ich brauch mich ja auchnicht weiter darüber aufregen, Steinhagen hat ja ausreichend Spieler aus der I. Mannschaft runtergeholt, um nicht nur diese Spiel zu gewinnen, sondern auch aufzusteigen, insofern werde ich besagtem Jemand so schnell wohl nicht begegnen. Und damit freue ich mich das erste mal darüber, dass Steinhagen II aufgestiegen ist.
Das Spiel selbst verloren die Gadderbäumlinge, hauptsächlich auf Grund mangelnder Chancenverwertung und einiger eklatanter, individueller Fehler und weniger wegen der Leistung der Gastgeber, mit 2:5. Mehr fällt mir sonst dazu nicht mehr ein, hab ja auch nicht so viel davon gesehen. Die im Anschluss stattfindende (bzw. vielmehr die im Anschluss stattgefunden habende) Partie von Steinhagens I. Mannschaft im Stadion selbst war ehrlich gesagt ein ziemlicher Langweiler.
Letzter Spieltag, Heimspiel gegen SF Südwestfeld.
Tjoa, das wird eher ne Bildergeschichte. Bzw. um ehrlich zu sein, nur Bilder. Ohne Geschichte. Bin grad zu faul mir eine auszudenken, drum gibt’s hier jetzt eine kurze Auswahl an Fotos (keine Sorge, längst nicht alle) zu dem Spiel. Dabei handelt es sich um chronologisch sortierte Vorschaubildchen. Beim Anklicken eines solchen öffnet es sich in einem neuen Tab (Registerkarte) oder neuem Fenster (je nach Browsereinstellung). Dort lassen sich dann zu den einzelnen Bildern Kommentare abgeben (und, wer es formatfüllend braucht, dort kann man dann nochmal aufs Bild klicken, dann wird’s in Original-Größe angezeigt). Ach und vermutlich dauert das Laden der Bilder hier und da ein Eckchen, hab vergessen die Datengröße der Photos vorm Hochladen etwas runterzuschrauben, d.h. die sind so zwischen drei und sechs MB groß und mein blog-Server ist leider nicht der Allerschnellste (was keine Beschwerde sein soll, schließlich ist er ja für lau). Deshalb könnte es auch sein, dass hier und da anstelle eines Vorschaubildchens nur ein Link der Marke ‘img_zahl’ auftaucht… Nächstes Mal denk ich dann dran (Wobei euch das entgegenkommen sollte. Wenn ihr euch denn die Bilder Copyright- und Urheberrechtsverletzend runterladet, habt ihr sie wenigstens in vernünftiger Qualität^^). Bin mit der Darstellungsform ebenfalls noch nicht ganz zufrieden, hab aber grad keine Zeit mehr, das noch anders zu gestalten.
So, das wär’s dann für heute. Bis Sonntag. Reinhaun!




































